Eine Reise in eine grünere Zukunft in Málaga: Ruralidays und sein Engagement für Nachhaltigkeit

20 Feb.
2024
Letzte Aktualisierung: 24 April, 2026

Ruralidays treibt in Andalusien eine Initiative mit starkem Fokus auf Nachhaltigkeit voran und erweckt gemeinsam mit dem Folia Project den Ruralidays-Wald zum Leben. Dieses Projekt geht weit über den reinen CO₂-Ausgleich hinaus: Es trägt aktiv zur Wiederherstellung degradierter Flächen bei, wirkt der fortschreitenden Desertifikation entgegen und schafft eine spürbar positive Wirkung für die Umwelt.

Am 11. Dezember 2023 startete Ruralidays die erste Phase in Villanueva de Tapia mit einem Pflanztag, bei dem 240 Bäume gepflanzt wurden. Damit begann die Entwicklung eines Waldes, der inzwischen 800 Bäume umfasst und durch weitere Pflanzaktionen in der Provinz kontinuierlich wächst. Alle Projekte sind offiziell im Register für CO₂-Fußabdruck und Kompensationsprojekte des spanischen Ministeriums für den ökologischen Wandel und die demografische Herausforderung (MITECO) erfasst.

Umweltziele und Nutzen: Mehr als nur CO₂-Kompensation

Die Pflanzung in Villanueva de Tapia mit ihren 800 Bäumen wird in den ersten 50 Jahren schätzungsweise 627 Tonnen CO₂ aufnehmen. Ergänzt wird dies durch weitere Pflanzungen, etwa in Teba, wo 600 einheimische mediterrane Baumarten wie Johannisbrotbäume, wilde Olivenbäume (lokal als Acebuches bekannt) und Kiefern gepflanzt wurden, sowie in Antequera, wo ebenfalls 600 Bäume gepflanzt wurden, die im gleichen Zeitraum rund 1.000 Tonnen CO₂ binden sollen. Dort kommen unter anderem Atlaszedern, Zürgelbäume (Almeces), Mandelbäume, Eschen und Aleppo-Kiefern zum Einsatz, alles Arten, die an das mediterrane Klima gut angepasst sind und die Biodiversität fördern. 

„Der Wald in Villanueva de Tapia wird in den ersten 50 Jahren seines Wachstums 627 Tonnen CO₂ aufnehmen, doch das ist nur ein Teil seines ökologischen Nutzens.“ 

Luis Cardalliaguet, technischer Direktor des Folia Projects.

Insgesamt tragen diese Aufforstungen dazu bei, extreme Temperaturen abzumildern, Bodenerosion zu verhindern und die Bodenqualität zu verbessern. Gleichzeitig fördern sie die Wiederherstellung natürlicher Lebensräume und bieten zahlreichen Tierarten Schutz und Nahrung in einer Region, die zunehmend von Dürre und Desertifikation betroffen ist.

„Wir haben schon immer an die Bedeutung des Schutzes unserer Umwelt und nachhaltiger Praktiken geglaubt. Unsere Zusammenarbeit mit dem Folia Project ist ein konkreter Ausdruck dieses Engagements“, erklärt Félix Zea, CEO und Mitgründer von Ruralidays.

Ein Projekt, das Schritt für Schritt wächst

Seit Beginn ist der Ruralidays-Wald ein Gemeinschaftsprojekt. Beim Pflanztag in Villanueva de Tapia beteiligten sich 40 Schülerinnen und Schüler der Rafael Alberti School, die aktiv bei der Pflanzung halfen und dabei ein Bewusstsein für den Umweltschutz entwickelten.

Dieser pädagogische Ansatz wurde in Teba fortgeführt, wo auch Jugendliche der Itaba Secondary School an den Aufforstungsarbeiten teilnahmen und so ihr Umweltbewusstsein weiter stärken konnten.

Darüber hinaus engagiert sich das gesamte Ruralidays-Team bei jeder Pflanzaktion. Ein klares Zeichen für den Wert gemeinschaftlichen Handelns. „Diese Aufforstung zeigt, wie wir durch eine einfache Geste, kombiniert mit der Zusammenarbeit von öffentlichem Sektor, Privatunternehmen und lokaler Gemeinschaft, eine positive Wirkung erzielen können“, erklärt Gabriela, Marketing Managerin bei Ruralidays. „Am Ende verbindet uns alle dasselbe Ziel: unsere Umwelt zu schützen, damit wir sie weiterhin in ihrer ganzen Schönheit genießen können“, ergänzt Isabel, Fotografin des Unternehmens.

In Antequera ging das Projekt noch einen Schritt weiter: Hier beteiligten sich auch Freiwillige der ADIPA und machten den Pflanztag zu einer besonders bereichernden gemeinsamen Erfahrung.

Das Folia Project begleitet das Vorhaben in jeder Phase und stellt sicher, dass jeder Baum optimale Wachstumsbedingungen erhält. Schutznetze und Bambusstützen verhindern Schäden durch Pflanzenfresser, während Tröpfchenbewässerungssysteme das Wachstum in den entscheidenden ersten Jahren unterstützen.

Eine nachhaltige Zukunft mit Ruralidays

Der Ruralidays-Wald ist ein zentraler Bestandteil der Nachhaltigkeitsstrategie des Unternehmens und Ausdruck eines langfristigen Engagements für die Umwelt. Durch kontinuierliche Aufforstung wächst das Projekt stetig weiter, mit dem Ziel, den CO₂-Fußabdruck zu reduzieren und das lokale Ökosystem nachhaltig zu stärken. 

„Unser Projekt mit dem Folia Project ist erst der Anfang vieler nachhaltiger Maßnahmen, die wir in den kommenden Jahren umsetzen möchten“, so Félix Zea, CEO und Mitgründer von Ruralidays. „Wir sind überzeugt, dass der Tourismus Teil des Problems ist, aber auch Teil der Lösung für die Klimakrise, vor der wir heute stehen.“

Der Ruralidays-Wald im Überblick

  • Gesamtzahl der Bäume: 2.000
  • Standorte: Villanueva de Tapia, Teba und Antequera
  • Geschätzte CO₂-Bindung: über 1.700 Tonnen in den ersten 50 Jahren
  • Baumarten: Zürgelbäume (Almeces), Eschen, Pinien (Pinus pinea), Johannisbrotbäume, wilde Olivenbäume, Atlaszedern, Mandelbäume und Aleppo-Kiefern
  • Pflanzmethode: Setzlinge aus forstwirtschaftlichen Anzuchtschalen gezogen.
Eine Reise in eine grünere Zukunft in Málaga: Ruralidays und sein Engagement für Nachhaltigkeit ist ein Artikel über Natur in Andalusien
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